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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Wasserverbandes Schwalm

Hier finden Sie viele interessante und nützliche Informationen rund um den Wasserverband Schwalm.

Unser Handeln gilt dem Hochwasserschutz und
der Gewässerunterhaltung.
Die Schwalm entspringt am nördlichen Hang des Vogelsberges und hat nach ihrem 97 km langen Lauf nach Norden an der Mündung in die Eder ein Einzugsgebiet von ca. 1.300 km².  Ihre größten Nebenläufe kommen aus den Gebieten des Vogelsberges (Antreff), des Kellerwaldes (Gilsa) und aus dem Knüll (Grenff und Efze). Bei stärkeren Niederschlagsereignissen wird das Wasser aus den Mittelgebirgszügen rasch abgeführt und das Abflussprofil der Schwalm kann mit dem relativ schwachen Gefälle von 0,6 bis 1,3 ‰ den Hochwasserabfluss nicht aufnehmen. Insbesondere bei einsetzendem Tauwetter nach kräftigem Schneefall, wenn der gefrorene Boden kein Wasser aufnehmen kann, entwickeln sich kritische Hochwasserlagen.
Nachdem am 05.12.1960 das bisher höchste an der Schwalm gemessene Hochwasser, mit einem Abfluss von 157 m³/s in Uttershausen, registriert worden war, wurde unter dem Eindruck dieses Hochwasserereignisses zwei Jahre später, am  06.12.1962, der Wasserverband Schwalm gegründet. Das Wasserwirtschaftsamt Kassel erarbeitete einen Verbandsplan, der die im Wasserwirtschaftlichen Rahmenplan Fulda angegebenen 16 Speichermöglichkeiten im Schwalmgebiet näher untersuchte. Diese Untersuchung ergab fünf Standorte für Rückhaltebecken. Drei Becken (Antrifttalsperre, HRB Treysa-Ziegenhain, HRB Heidelbach) wurden bisher realisiert, die über das Verbandsgebiet hinaus mit einem Retentionsvolumen von über 16 Mio. m³ einen erheblichen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten. Der Standort für das HRB Wallenstein wurde aufgrund der ungünstigen geologischen Verhältnisse und damit verbundenen erheblichen Investitionskosten verworfen. Für die Gilsatalsperre lag bereits eine baureife Planung vor. Aufgrund fehlender Landes- und Bundesmittel wurde die Realisierung dieses Hochwasserrückhaltebeckens zurückgestellt. Zusätzlich wurden Ende der 60er Jahre intensive Flußbaumaßnahmen durchgeführt. Unter anderem wurde in diesem Zusammenhang die Stauklappe Harle errichtet.
Verbandsgebiet

Das Aufgabengebiet des Wasserverbandes Schwalm umfasst heute im wesentlichen den Betrieb und die Unterhaltung der drei Hochwasserrückhaltebecken Treysa-Ziegenhain, Heidelbach und der Antrifttalsperre mit den Nebenanlagen (Stauklappen und Pumpwerke), der 10 Pegelstationen und 5 Niederschlagsstationen, sowie die Unterhaltung der Verbandsgewässer mit einer Länge von 221 km. Der Verband verfügt hierzu über einen eigenen Bauhof in Treysa mit fünf Mitarbeitern.

Die Messdaten der Pegel- und Niederschlagsmessstationen zur Erfassung der hydrologischen Abläufe im Verbandsgebiet werden in einer zentralen Recheneinheit erfasst und finden Eingang in die Steuerungsstrategie zur Beckenbewirtschaftung. Dies wird zusätzlich durch ein Rechnermodell (Niederschlags-Abflussmodell) unterstützt.

Der Wasserverband Schwalm besteht heute aus 16 Mitgliedsgemeinden:

Alsfeld Antrifttal  Bad Zwesten,   Borken ,  Felsberg,  Homberg (Efze)  , Jesberg    , Kirtorf , Knüllwald,   Neuental,  
Neukirchen,  Schrecksbach, Schwalmstadt Schwarzenborn,  Wabern,  Willingshausen         
 und den Landkreisen Schwalm-Eder-Kreis und Vogelsbergkreis.